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Das Brotbaumregime dreht sich um radikale Transformationen durch das Sterben großer Flächen von Sauerländer Wald. Es stellt sich der Frage, wie wir diese Veränderungen in unserem Lebensraum kollektiv und kulturell verarbeiten können.

Die Ausstellung mit offenem Rahmenprogramm wird im Sommer 2023 zeitgleich in mehreren Museen der beteiligten Städte präsentiert. Das Brotbaumregime ist ein Projekt der freischaffenden Künstlerin Theresa Kampmeier in Kooperation mit den Kulturbüros der Städte Arnsberg, Brilon und Schmallenberg.

Jede Bildreihe enthält 9 Bilder.

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Aktuelles

↟         Schickt uns eure Erinnerungen an den Wald~~~
Um zu verstehen, in was für langen Zeiträumen wir in Bezug auf Ökosysteme denken müssen, lohnt es sich, dass wir uns die eigene Lebensspanne vor Augen führen. Wir wollen uns zusammen an den Wald erinnern, der unser Leben im Sauerland geprägt hat. An jedem unserer Ausstellungsorte soll eine Wand der lebendigen Erinnerung präsentiert werden – mithilfe des eingeschickten Materials. Wir suchen eure Fotos, Zeichnungen, Bilder, Geschichten, Gedichte, Lieder und Postkarten.
Negative, Dias und Bilder aller Art werden vom Projektteam vorsichtig gescannt; digitale Bilder können direkt per Email eingeschickt werden. Meldet euch bei uns per E-Mail oder reicht euer Material direkt bei den Kulturbüros in Arnsberg, Brilon und Schmallenberg unter dem Stichwort "Brotbaumregime" ein. Bitte schreibt uns eure Namen und Adressen dazu, damit die Dinge auch wieder zu euch zurückfinden.
Einsendefrist ist der 31.01.2023.



↟         Regelmäßige Infos: Wir berichten schon jetzt auf Instagram und Facebook jede Woche aus unserer Recherche und informieren euch über unser Rahmenprogramm, das 2022 mit einigen Testballons und Auftaktveranstaltungen losgeht. Folgt uns @brotbaumregime!

Über das Projekt

Die Fichte wurde im Sauerland lange als "Brotbaum" bezeichnet, weil sie sich hier so ergiebig anbauen ließ und eine gute Einnahmequelle war. Der reine Fichtenwald wurde zu einem Kernbestandteil der Sauerländer Landschaft. Aktuell aber leidet die Monokultur so sehr, dass große Flächen sterben und brach geschlagen werden. Die Waldtransformation ist zwar nicht nur im Sauerland wichtig, sie ist hier aber besonders akut.

Unser Projekt soll den Raum für eine aktuell zentrale Herausforderung der Sauerländer Gesellschaft eröffnen: nämlich die, drastische Veränderungen unseres Lebensraumes kulturell und gemeinschaftlich zu verarbeiten und den Weg für die Zukunft zu ebnen, in der unser Verständnis von Landschaft, Ökosystem und Klima enger verwoben sein wird.

Gemeinschaftliches Erinnern, Trauern und Verstehen im Rahmen von Kultur sind zentral für diese gesellschaftliche Aufgabe. Wir recherchieren dafür in der Region, sprechen mit Fachleuten, WissenschaftlerInnen und Waldbesuchenden und laden Kulturschaffende dazu ein, ortsspezifisch zu arbeiten und sich mit dem Thema künstlerisch auseinanderzusetzen.

In der Ausstellung werden historische wie zeitgenössische Kunst, Musik, Literatur, vielfältige lokale Stimmen, historische Dokumente und wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema präsentiert. Das Rahmenprogramm bietet zudem Platz für das in der Natur Sein und den Austausch im Gespräch.

About this project

Spread across several cultural institutions in the German region of the Sauerland in the summer of 2023, the project engages with the spruce plantation regime in a global context as well as with specific histories of the Sauerland forest. It provides the cultural framework for the collective mourning that is needed in this community where the landscape is devastated by vast and radical transformations, and contextualises climate change directly on site.



Kontakt

Das Projekt wird organisiert von der freischaffenden Künstlerin Theresa Kampmeier in Kooperation mit den Kulturbüros der Städte Arnsberg, Brilon und Schmallenberg.


Du erreichst uns per Email an
theresa@brotbaumregime.info


Aktuelle Veranstaltungsinfos und Berichte aus unserer Recherche gibts auch auf oder .


Dieses Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Regionalen Kultur Programms RKP.


Dieses Projekt wird gefördert von der LWL Kulturstiftung.


Dieses Projekt wird gefördert vom Fonds Soziokultur.


Dieses Projekt wird gefördert mit einem Kunststiftung NRW Junge Szene Arbeitsstipendium.

Mehr Informationen zum Wald der Region vom 12. Arnsberger Waldforum unter
www.wald-und-holz.nrw.de